Was mich heute mal wieder genervt hat... Unglaublich aber wahr, es gibt offensichtlich Öffnungszeiten für Geldautomaten in Japan. Nach 21 Uhr kann ich nämlich an bestimmten Tagen kein Geld mit meiner Bankkarte abheben. Nirgens; nicht in der Filiale der Bank selber nicht in Kombinis etc. Mit meiner Kreditkarte oder deutschen Sparkasse-Karte geht alles prima.
Kontoinhaber bestimmter Banken werden anscheinend diskriminiert, oder kann mir dafür jemand eine bessre erklärung geben?
Donnerstag, 20. November 2008
Montag, 17. November 2008
Foto von der Arbeit
Heute werde ich mal etwas über meinen Arbeitsplatz schreiben.Dieser befindet sich wie schon beschrieben bei Bosch in Higashimatsuyama, wo sich das größte Werk von Bosch in Japan mit etwa 2000 Angestellten befindet.
Dieses ist in einem perfektem Rechteck angeordnet und die einzelnen Seiten sind ca. 300 bzw. 400 Meter lang. Theoretisch könnte man hier also perfekt joggen. Wenn ich nur nicht so faul wäre ^^
Und wenn die Autofahrer nicht so rabiat fahren würden. Ich hab echt das gefühl die einzigen die sich hier ans Tempolimit halten sind die Krankenwagen.
Und wenn die Autofahrer nicht so rabiat fahren würden. Ich hab echt das gefühl die einzigen die sich hier ans Tempolimit halten sind die Krankenwagen.
Früher hiess das Werk mal Zexel Industries, bevor es von Bosch aufgekauft wurde, allerdings findet sich der Name Zexel noch überall, auch wenn der Aufkauf wohl schon etwas her ist. Z.b. auf meinem Mülleimer oder auch auf dem Spielfeldboden in der Turnhalle.
Die Turnhalle ist auch sehr praktisch und beheimated zahllose Sportclubs, die sich dort regelmäßig treffen.
Ich mache gerade mit einem anderen deutschen Praktikanten beim Training des Tennisclubs mit,
gehe aber auch manchmal mit den anderen Basketball spielen. Den Tennisschläger konnte ich günstig in einem riesigen second-hand Shop für nur rund 20 Euro erwerben :D
Die Turnhalle steht, ähnlich wie das Ofuro im Wohnheim, rund um die Uhr zur Verfügung.
Nachts muss man sich dann allerdings unter Umständen einen Schlüssel vom Torwächter besorgen.
Ich arbeite jedenfalls in der Produktionskontrolle und Logistikabteilung. Im Raum hier arbeiten etwa 40 Leute und meine Abteilung besteht aus 9 Personen.
Die Sitzordnung ist typisch Japanisch. D.h. es gibt einen Grossen Tisch an dem sich auf jeder Seite 3 gegenübersitzen. An einem seperatem Schreibtisch der etwas vom Kopfende entfernt steht sitzt der Teamleiter (mein Supervisor).Der Mythos das Japaner lange arbeiten, ist scheinbar wahr: Mein Tischnachbar ist immer vor mir auf der Arbeit und in 1 1/2 Monaten ist es erst einmal vorgekommen, dass er vor mir nach Hause ist O_o
Allerdings nimmt er sich ab und an mal den Montag frei. Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er das er das braucht weil er völlig fertig ist. Also dass sie sich niemals Urlaub nehmen scheint immerhin nicht ganz zu stimmen ^^
Die Sitzordnung ist typisch Japanisch. D.h. es gibt einen Grossen Tisch an dem sich auf jeder Seite 3 gegenübersitzen. An einem seperatem Schreibtisch der etwas vom Kopfende entfernt steht sitzt der Teamleiter (mein Supervisor).Der Mythos das Japaner lange arbeiten, ist scheinbar wahr: Mein Tischnachbar ist immer vor mir auf der Arbeit und in 1 1/2 Monaten ist es erst einmal vorgekommen, dass er vor mir nach Hause ist O_o
Allerdings nimmt er sich ab und an mal den Montag frei. Als ich ihn darauf angesprochen habe, meinte er das er das braucht weil er völlig fertig ist. Also dass sie sich niemals Urlaub nehmen scheint immerhin nicht ganz zu stimmen ^^
Er braucht auch eine Sondergenehmigung von der Gewerkschaft, dass er Freitags länger arbeiten darf.
Freitag ist nämlich "family day", da muss jeder schon um 17 Uhr gehen.
Nächstes mal erhzähle ich dann, was mir bishher alles so passiert ist ^^ und das war schon einiges :)
also bis dann.
Nächstes mal erhzähle ich dann, was mir bishher alles so passiert ist ^^ und das war schon einiges :)
also bis dann.
Donnerstag, 13. November 2008
Das Bosch Wohnheim in Higashimatsuyama
Es wird mal wieder Zeit das ich mich melde. Nach der Arbeit ist man meistens schon zu geschafft und will nur noch entspannen :)
Leider ist kurz nach der Ankunft mein PDA kaputt gegangen daher gibts keine Fotos derzeit :(
Ich hab es aber auch irgendwie herausgefordert gehabt. Der Akku war fast leer und ich wollte die Kamera starten. 2 Versuche gingen nicht und ich hab die Fehlermeldung bekommen das der Akku bald leer ist und daher die Kamera nicht gestartet werden kann ^^ Allerdings waren noch 8% der Batterie voll und ich dachte das muss doch klappen. Also habe ich es nocheinmal versucht und seitdem gibt das PDA kein Lebenszeichen mehr von sich :(
Als ich hörte, dass ich in einem Dormitory untergebracht bin, war ich zunächst skeptisch. Ich hatte irgendwie immer gedacht das diese vom Komfort unter den Guest Houses stehen. Aber da habe ich mich wohl getäuscht. Es lebt sich eigentlich ziemlich gut hier.
Das Haus ist ziemlich gross mit 3x2 Parallel laufenden Etagen und insgesamt ca. 90 Zimmern (wobei viele allerdings nicht belegt sind).
Es gibt eine Kantine in der es Morgens und Abends günstiges Essen gibt (Morgens 200Y ca. 1,50€ und abends 350Y ca. 2,50€). Das wird dann automatisch vom Gehalt abgezogen, sehr praktisch. Die ganzen deutschen Praktikanten (ca. 14 derzeit) essen meistens auch zusammen, das ist sehr gesellig und manplant z.B. auch gemeinsame Aktionen wie Sport oder Abends weggehen.
Allerdings ist das Frühstück und Abendessen manchmal stark gewöhnungsbedürftig.
In Deutschland gibts morgens immer Brot oder Müsli. Hier gibt es häufig warmen Reis und Fisch und Suppe zum Frühstück. Dabei schmeckt der Fisch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig und manchmal ist auch noch der Kopf dran. Montags und Mittwochs sind also immer das Highlight, denn da gibt es Toast und Rührei oder Spiegelei. Es könnte auch Brot sein, denn das Japanische Brot unterscheidet sich vom dem was man als Toast praktisch nur im Namen. Das hat dazu geführt das ich Monats und Mittwochs immer unter keinen Umständen das Frühstück verpasse und an den anderen Tagen meistens noch etwas liegen bleibe.
Abends ist das Essen aber meistens in Ordnung. Reis gibts aber trotzdem immer. Theoretisch kann es einem passieren, dass man zu jeder Mahlzeit das gleiche ißt. Bzw. man könnte wenn man wollte. Also wenn es z.b. morgens Fisch mit Reis und Miso Suppe gibt, geht man Mittags in die Kantine im Werk und bestellt da Lunch A oder B (Meistens Fisch mit Reis und Miso Suppe). Abends gibt es dann eventuell auch wieder Fisch, in jedem Fall aber Reis mit Miso Suppe.
Gottseidank ist das Essen in der Kantine sehr gut. Es gibt immer ca. 10 verschiedene Essen zur Auswahl. Selbst wenn die anderen Menüs nix sind, ißt man Ramen (also Jap. Nudelsuppen) oder Curry das ist immer lecker.
Aber wieder zurück zum Wohnheim. Ganz Ausgezeichnet gefällt mir das Ofuro (Heisses Bad), das ca. 3x3m gross ist und Tag und Nacht mit Wasser gefüllt ist (Ausser wenn es gerade ausgetauscht wird). D.h. wenn man um 2 Uhr schlafen geht und man vorher noch ne Runde im Bad entspannen will ist das ohne Probleme und ohne lästiges Wassereinlassen o.ä. möglich.
So ein Ding will ich später auch einmal haben. Oder zumindest nen Pool ^^
Mein Zimmer ist leider leider im Japanischem Stil. D.h. Tatami Matten auf dem Boden, niedriges Mobilar und das schlimmste: Kein Bett. Japaner schlafen traditionell nämlich auf dem Boden und benutzen Futons. Das die nicht mit der Bequemlichkeit eines Bettes konkurrieren können ist wohl klar.
Einen Stuhl musste ich mir auch noch Organisieren, denn den Laptop vom Bett aus oder im Schneidersitz (lol) zu bedienen ist auf Dauer kaum machbar.
Der Tisch war auch viel zu niedrig, daher dient mein Koffer gerade noch als Unterlage damit ich überhaupt anständig den Laptop bedienen kann.
Ein Riesenvorteil dagegen ist auch dass mein Arbeitsplatz nur ca. 100 m vom Wohnheim entfernt liegt. Das bedeutet:
Länger Schlafen,
Kein Stress in der Bahn o.ä.,
Mieses Wetter ist praktisch egal (auch wenn es bisher immer schön war; heute z.B. 18°...wenn ich da an den letzten Winter in Deutschland denke).
Dadurch ist man auch viel besser gelaunt und motivierter, das macht echt viel aus.
Wenn ich im nächsten Jahr irgendwo anfange zu Arbeiten werde ich auch in jedem Fall direkt neben dem Arbeitsplatz versuchen eine Wohnung zu bekommen. Sehr bequem das Ganze.
Aber von meinem Arbeitsplatz erzähl ich euch dann beim nächsten mal ^^
Ich versuch aufjedenfall bis zum Wochenende noch einen Beitrag zu schreiben um mal etwas aufzuholen.
Der Aufenthalt hier im Wohnheim wird von der Firma bezahlt.
Leider ist kurz nach der Ankunft mein PDA kaputt gegangen daher gibts keine Fotos derzeit :(
Ich hab es aber auch irgendwie herausgefordert gehabt. Der Akku war fast leer und ich wollte die Kamera starten. 2 Versuche gingen nicht und ich hab die Fehlermeldung bekommen das der Akku bald leer ist und daher die Kamera nicht gestartet werden kann ^^ Allerdings waren noch 8% der Batterie voll und ich dachte das muss doch klappen. Also habe ich es nocheinmal versucht und seitdem gibt das PDA kein Lebenszeichen mehr von sich :(
Als ich hörte, dass ich in einem Dormitory untergebracht bin, war ich zunächst skeptisch. Ich hatte irgendwie immer gedacht das diese vom Komfort unter den Guest Houses stehen. Aber da habe ich mich wohl getäuscht. Es lebt sich eigentlich ziemlich gut hier.
Das Haus ist ziemlich gross mit 3x2 Parallel laufenden Etagen und insgesamt ca. 90 Zimmern (wobei viele allerdings nicht belegt sind).
Es gibt eine Kantine in der es Morgens und Abends günstiges Essen gibt (Morgens 200Y ca. 1,50€ und abends 350Y ca. 2,50€). Das wird dann automatisch vom Gehalt abgezogen, sehr praktisch. Die ganzen deutschen Praktikanten (ca. 14 derzeit) essen meistens auch zusammen, das ist sehr gesellig und manplant z.B. auch gemeinsame Aktionen wie Sport oder Abends weggehen.
Allerdings ist das Frühstück und Abendessen manchmal stark gewöhnungsbedürftig.
In Deutschland gibts morgens immer Brot oder Müsli. Hier gibt es häufig warmen Reis und Fisch und Suppe zum Frühstück. Dabei schmeckt der Fisch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig und manchmal ist auch noch der Kopf dran. Montags und Mittwochs sind also immer das Highlight, denn da gibt es Toast und Rührei oder Spiegelei. Es könnte auch Brot sein, denn das Japanische Brot unterscheidet sich vom dem was man als Toast praktisch nur im Namen. Das hat dazu geführt das ich Monats und Mittwochs immer unter keinen Umständen das Frühstück verpasse und an den anderen Tagen meistens noch etwas liegen bleibe.
Abends ist das Essen aber meistens in Ordnung. Reis gibts aber trotzdem immer. Theoretisch kann es einem passieren, dass man zu jeder Mahlzeit das gleiche ißt. Bzw. man könnte wenn man wollte. Also wenn es z.b. morgens Fisch mit Reis und Miso Suppe gibt, geht man Mittags in die Kantine im Werk und bestellt da Lunch A oder B (Meistens Fisch mit Reis und Miso Suppe). Abends gibt es dann eventuell auch wieder Fisch, in jedem Fall aber Reis mit Miso Suppe.
Gottseidank ist das Essen in der Kantine sehr gut. Es gibt immer ca. 10 verschiedene Essen zur Auswahl. Selbst wenn die anderen Menüs nix sind, ißt man Ramen (also Jap. Nudelsuppen) oder Curry das ist immer lecker.
Aber wieder zurück zum Wohnheim. Ganz Ausgezeichnet gefällt mir das Ofuro (Heisses Bad), das ca. 3x3m gross ist und Tag und Nacht mit Wasser gefüllt ist (Ausser wenn es gerade ausgetauscht wird). D.h. wenn man um 2 Uhr schlafen geht und man vorher noch ne Runde im Bad entspannen will ist das ohne Probleme und ohne lästiges Wassereinlassen o.ä. möglich.
So ein Ding will ich später auch einmal haben. Oder zumindest nen Pool ^^
Mein Zimmer ist leider leider im Japanischem Stil. D.h. Tatami Matten auf dem Boden, niedriges Mobilar und das schlimmste: Kein Bett. Japaner schlafen traditionell nämlich auf dem Boden und benutzen Futons. Das die nicht mit der Bequemlichkeit eines Bettes konkurrieren können ist wohl klar.
Einen Stuhl musste ich mir auch noch Organisieren, denn den Laptop vom Bett aus oder im Schneidersitz (lol) zu bedienen ist auf Dauer kaum machbar.
Der Tisch war auch viel zu niedrig, daher dient mein Koffer gerade noch als Unterlage damit ich überhaupt anständig den Laptop bedienen kann.
Ein Riesenvorteil dagegen ist auch dass mein Arbeitsplatz nur ca. 100 m vom Wohnheim entfernt liegt. Das bedeutet:
Länger Schlafen,
Kein Stress in der Bahn o.ä.,
Mieses Wetter ist praktisch egal (auch wenn es bisher immer schön war; heute z.B. 18°...wenn ich da an den letzten Winter in Deutschland denke).
Dadurch ist man auch viel besser gelaunt und motivierter, das macht echt viel aus.
Wenn ich im nächsten Jahr irgendwo anfange zu Arbeiten werde ich auch in jedem Fall direkt neben dem Arbeitsplatz versuchen eine Wohnung zu bekommen. Sehr bequem das Ganze.
Aber von meinem Arbeitsplatz erzähl ich euch dann beim nächsten mal ^^
Ich versuch aufjedenfall bis zum Wochenende noch einen Beitrag zu schreiben um mal etwas aufzuholen.
Der Aufenthalt hier im Wohnheim wird von der Firma bezahlt.
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