Freitag, 27. Juli 2007

Foto Nachlieferung 2

Irgendwann waren wir nochmal alle zusammen in einem typisch japanischen Restaurant. Das war sehr nett, trinken soviel man wollte und jede menge Essen für 25 Euro.

Was haben die Damen denn da zu lästern? :D

Spääät am Abend dann...

Vieeeeeeeeele Menschen die eine Kreuzung überqueren, wo könnte das sein....

Richtig, natürlich in Shibuya.

Bevor man einen Tempel oder Schrein betritt, muss man sich "reinigen". Das geht wie folgt:
Den Schöpfer in die rechte Hand nehmen, mit Wasser füllen und damit dann die linke Hand säubern. Dann den Schöpfer in die linke Hand nehmen und die Rechte säubern. Dann wieder Wasser nehmen und etwas auf die rechte Hand schütten und damit dann den Mund säubern. Schließlich noch den Schöpfer im Wasser etwas "saubermachen" und dann ist man auch schon fertig.


Das Eingangstor zum Meiji Schrein. Man kann sehen, wie groß das Ding ist, wenn man die Menschen im hintergrund zum Vergleich nimmt.

Foto Nachlieferung

Hier kommen die lange versprochenen Bilder :D
Kaiserpalast:
Hier sind wir gerad bei Tokyo Station auf dem Weg zum Kaiserpalast. Leider war es total am regnen.
Über diese Brücke kamen wir zum Eingang der Gärten des Kaiserpalastes. Die Brücke führt über den Ersten Wassergraben und durch den ersten Mauerring.
Das Eingangstor zu den Gärten des Kaisers war auch schon recht beeindruckend.

Das ist der Wassergraben und der 2. Ring Mauer vom Kaiserpalast. Es gibt einen Äußeren und einen Inneren Graben und mehrere Ringe 6-15 Meter hoher Mauern die den Palast "schützen".

Die Gärten waren dann sehr schön und äußerst gut gepflegt. Dennoch war der Eintritt kostenlos.

Mehr Fotos gibts dann in der Galerie :D

Mittwoch, 25. Juli 2007

20.7.2007 - La Fabrique - Christoph

Freitag Abend waren wurden wir ja von Izumi in den Club „La Fabrique“ eingeladen, da ihr Band Leader Takeshi dort bei einer Veranstaltung als DJ auftrat hatte sie die Möglichkeit uns auf die Gästeliste zu setzen und so umgingen wir mal schön die 3000 Yen Eintritt. Da wir schon ziemlich früh in den Club gekommen sind hatten wir noch genug Zeit uns mit Izumi zu unterhalten und ein bisschen was zu trinken. Dann startete langsam das Programm, mal ein DJ, mal eine Sängerin und Alex und ich unterhielten uns mit allerhand verschiedenen Leuten. Ein paar Japanern, dann einer Gruppe aus Amsterdam usw. Natürlich hatten wir auch wieder ein Auge auf ein paar Mädels geworfen, denn unmittelbar neben uns standen zwei Japanerinen, die wie in so einigen Büchern beschrieben, tatsächlich einfach am Rand des Clubs standen und so ziemlich gar nichts taten. Weder Tanzen, noch trinken, da fühlt man sich ja schon fast dazu verpflichtet abhilfe zu schaffen, und so kamen wir dann auch mit ihnen ins Gespräch. Beide leben im Nobelviertel Ginza und auch diese beiden Mädels besuchen eine dieser seltsamen „Nurse Schools“ mit denen ich so gar nichts anfangen kann. Denn den Beruf den sie lernen wollen sie eigentlich gar nicht, wahrscheinlich geht es nur darum einwenig mehr Zeit zu vertrödeln und zu hoffen das mal etwas passiert. Und beide waren auch in unserem Alter, nicht 27, nicht 30, nicht 36… Auch eine nette Abwechslung. Wieder tauschten wir Nummern aus und wollten uns bei ihnen melden.

Aber irgendwie endete der Abend dann doch einwenig anders, noch einmal sprachen wir mit Izumi, die ja auch in Asagaya wohnt und beschlossen mit ihr zusammen die nächste Bahn zu nehmen. Wir warteten also kurz vor dem Club auf sie, und gingen dann mit ihr und Ken (dem anderen Bandmitglied) noch mal frühstücken. Einwenig Ramen am morgen, natürlich haben die beiden, schon merklich betrunken, nicht damit aufhören können und auch noch zwei große Flaschen Bier für uns vier bestellt (und das nach einer Nacht die von Alkoholischen Getränken nur so wimmelte ;)) und irgendwann sind wir dann zum Bahnhof geschlendert.

In Asagaya angekommen unterbreitete Izumi dann den Vorschlag noch etwas zu unternehmen, Alex war aber irgendwie zu müde und so schloss nur ich mich ihr an. Wir gingen noch in eine kleine Bar in Asagaya (um 6 Uhr früh hatten nurnoch 2 Bars geöffnet) und dann noch zum Karaoke. Irgendwann war der Tag dann aber merklich zu lange geworden und es ging wieder nach Hause.

Montag, 23. Juli 2007

22.07.2007 - Little Edo, Kawagoe

Diesmal ging es nach Kawagoe. Obwohl noch Tokyo Präfektur liegt dieses 30 Minuten mit dem Expresszug vom Stadtzentrum entfernt. Kawagoe wird auch "Little Edo" genannt, da einige Häuser hier über 400 Jahre alt sind und Teile des alten Kaiserpalastes aus Edo hierher transportiert wurden. Diese sind die letzten Überbleibsel des alten Palastes, der irgendwann in einem Feuer zerstört wurde. Am Bahnhof angekommen gingen wir zunächst zur Information, wo mir der Mitarbeiter eine Infobroschüre mit deutschen Übersetzungen in die Hand drückte. Das war zwar kein perfektes Deutsch, aber man konnte es verstehen ^^ und es war doch überraschend, dass es Infobroschüren in Deutsch gab. Insgesamt gibt es in Kawagoe 3 interessante Touristengegenden. 1. Einen großen Buddhistentempel, der ursprünglich um 1200 gebaut wurde, und der unter anderem einen großen Statuengarten mit über 560 verschiedenen Mönchstatuen.

2. Die Überreste vom Kaiserpalast mit der original Rüstung von Ieyasu Tokugawa


(Die Gärten waren übrigens ziemlich cool)

und 3. Die Einkaufsstraße mit den Häusern aus der Edo Zeit.

Diese Klapperten wir dann nacheinander ab, zu den Orten kamen wir über die örtliche Busverbindung, für die ein Tagesticket 300 Yen (1,80 €) kostete. Bei der 2. Station unterlief mir beim Vorzeigen des Tickets ein kleines Missgeschick: Ich steckte es in den Reißwolf statt in die Kontrolliermaschine -_- Der Busfahrer war aber sehr freundlich und sagte allen anderen Busfahrern bescheid, dass wenn ein Blonder Ausländer mit Japanerin und ohne Ticket mitfährt und aussteigen will, es schon in Ordnung ginge :) In Shinjuku wollten wir dann noch etwas essen, kamen aber leider genau zur Abendessenszeit an, sodass sich vor allen Restaurants teils abnormale Schlangen gebildet hatten. Nach längerer Suche fanden wir dann noch in ein Okonomiyaki Restaurant (Okonomiyaki werden oft als Japanische Pizza bezeichnet, aber das ist Quark. Eigentlich sind es Pfannkuchen mit irgendwelchem Mischmasch drin.) Komischerweise muss man sich die Okonomiyaki immer selber auf einer Platte zubereiten. Da aber anscheinend keiner von uns beiden in der Lage war die Okonomiyaki zu machen, fragte Shiho einen Angestellten, ob er uns die Okonomiyaki zubereiten könnte. Das klappte dann auch und war sehr lecker :) Dannach machte ich mich auf nach Asagaya, denn Christoph machte mich schon darauf aufmerksam, das wir mit unserer Arbeit etwas hinterherhinken.