Sonntag, 21. Dezember 2008

Bergsteigen und Sonnenuntergang auf dem Takao-san

Am Samstag schloss ich mich Joachim und Vinzent zum Bergsteigen in Takao an. Letztes Jahr bin ich schon einmal mit Christoph den Takao-san hochgelaufen, allerdings waren wir so spät dran, dass wir nicht mehr bis ganz nach oben konnten und die Sonne war auch schon untergegangen.
Diesmal sollte also nichts schiefgehen und wir sind extra früh um halb 11 morgens aufgebrochen.
Nach einigen Erledigungen in Tokyo sind wir dann mit der Chuo-Line bis Takao. Um 2 Uhr begannen wir also mit dem Aufstieg. Die Route 1, 3,8 Kilometer lang, führte uns an den meisten Sehenswürdigkeiten vorbei.

Route 1 ist der lila Weg. Für eine grössereAnsicht aufs Bild klicken.


Und trotz dass der Berg "nur" 600 Meter hoch ist, geht es doch ziemlich steil bergauf. Nachdem wir unten noch ein gutes Tempo vorgelegt hatten wurden wir immer langsamer und waren bald ausser Atem.

Dafür bot sich dann auf halber Strecke bereits eine hervorragende Aussicht über die Provinz Tokyo. Von der Stadt selbst war allerdings nichts zu sehen. Zwar war das Wetter mit rund 16° C so gut wie es ende Dezember nur sein konnte, aber das minderte vermutlich die Klarheit der Luft.
Relativ weit oben gibt es auch eine relativ grosse Tempelanlage. Nachdem man durch das Tor gelangt ist, folgen zahllose Laternen auf beiden Seiten.


Hat man den ersten Tempel erreicht, geht es nocheinmal ca. 30 m nach oben über Treppen zu einem zweiten Tempel. Und auch dannach geht es nocheinmal weiter zu einem dritten Tempel.
Erst dannach gelangt man in die Nähe des Gipfels.


Alex der Erleuchtete :)



Die Treppen zum ersten Tempel.


So, so. Was hat der Nikolaus dem Buddha denn da alles gebracht :)


Nur noch 800 Meter bis zum Gipfel!


Dem Licht entgegen - Der Gipfel ist nahe. Die Sonne machte die Szenerie wirklich zum Schauspiel.


Es hatte sich auch Nebel über die Berge in der näheren Umgebung gelegt.
Unten im Hintergrund ist Mt. Fuji zu sehen.

Mit der Zeit wurde dann absehbar, dass die Sonne genau hinter dem Fuji-san untergehen würde. Eine atemberaubendes Szenerie.

Offenbar waren wir nicht die Einzigen die deswegen gekommen waren.



Hier schön sichtbar die Schneedecke des höchsten Berges in Japan.
Nachdem das Schauspiel vorrüber war, sind wir schnell wieder zur Bahn gestürmt. Leider hatte das Restaurant das auf dem Berg lag und All-you-can-eat und All-you-can-drink für 3000Y angeboten zu, weswegen wir einen Ausflug zu einem meiner lieblings Sushi Restaurants in Asagaya machten. Bei rund 80 cent pro Teller kann man Sushi essen bis man platzt und trotzdem haben wir nur 9-10€ für das Essen bezahlt.


Da waren wir schon ziemlich satt.

Dannach ging es noch in den örtlichen Sake-shop, in dem man auch Weizenbier kaufen kann!!!
Damit habe ich mich natürlich ersteinmal eingedeckt. So ging dann dieser ziemlich lange Tag zuende nachdem wir ersteinmal ziemlich geschafft waren.
Viele weitere Bilder von dem Tag gibt es in der Gallerie rechts zu sehen.

Keine Kommentare: