Dafür war da ein Typ der kostenlose Umarmungen angeboten hat (per Schild), was viele Touristen auch gerne in Anspruch nahmen.
Apropro Sonne, ich glaube ich habe noch nie ein Land mit so schlechter Wettervorhersage gesehen. Ende letzter Woche stand noch Regen und Wolken in der Japan Times Wettervorhersage. Zuerst blieb der Regen aus und heute war am Himmel war kein einziges Wölkchen in Sicht:
Wie dem auch sei waren die Tore am Eingang des Schreines bereits höchst beeindruckend. Und auch die Breite des Weges, der in den Park hineinführte war recht überdimensioniert.
Kurz hinter dem Eingang wurden wir gleich von 4 Japanern angesprochen, ob sie an uns ihr Englisch austesten dürften, wenn sie uns im Gegenzug durch den Tempel führen. Das klang wie ein gutes Angebot und die Studenten (Sie hatten kleine Schilder auf denen stand "Tokyo Metropolitan University") schienen sehr nett zu sein. Eine Studentin (Naoko hieß sie) kam nicht umhin gleich anzumerken: "Oooh du hast aber schönes Haar" (Das macht gleich einen guten Eindruck :> )Wir teilten uns auf und so wurden Christoph und ich von je einer Studentin und einem Studenten herumgeführt.
Es stellte sich heraus, das dies Aktivitäten von ihrem Englisch Club an der Universität sind (Jeder ist da in irgendeinem Club) und sie dies regelmäßig machen. Schlauerweise hatten sie immer je Einen dabei, der bereits sehr gut sprechen konnte und Einen, der noch nicht sehr gut war. Sie hatten viele nützliche Informationen für uns, so zeigten sie uns zum Beispiel wie man sich vor dem Betreten des Tempels "reinigt" (Holzkelch mit Wasser füllen, linke Hand sauber machen, dann mit rechter Hand wiederholen, anschließend den Mund abwaschen, dann Kelch im Wasser kurz saubermachen.)
Wir machten noch ein paar Fotos (Sie auch :) und tauschten noch die Mailadressen aus. Wirklich nette Leute, am 8. sind sie angeblich in den Kaiserpalastgärten. Da werden wir dann vorrausichtlich auch mal vorbeischauen :D
Wieder zurück im Yoshida House fand dort Abends die Abschiedsfeier für Silvia, eine Bewohnerin statt, die bald mit ihrem Freund zusammenzieht. Das war dann der erste Abend in Japan, an dem ich mal das Gefühl hatte etwas angetrunken zu sein. Dauernd kam einer der Bewohner mit mehr Alkohol. Eine Bewohnerin hatte sogar Becks (deutsches Bier juhu!) aus ihrer Kneipe wo sie arbeitet mitgehen lassen und dann verteilt. Was zu Essen gabs auch, denn Silvia hat Salat gemacht *lecker*. Dabei fand ich auch die Erfindung des Jahrhunderts (naja ok etwas übertrieben ^^). Balsamico Essig in einer Flasche mit Sprüh-Verschluss. Wenn das nicht genial ist weiß auch nicht. Schnell kopieren und in Deutschland auf den Markt bringen.
Also alles in Allem ein schöner Tag :)
