Donnerstag, 21. Juni 2007

19.06.2007 - Ikebukuru 3, Michael abholen - Christoph

In Tokyo ist man ja nicht alle Tage, daher ist es auch nicht verwunderlich das der ein oder andere gerne dazu bereit ist sich uns anzuschließen. So auch Michael, ein Freund aus Leverkusen, der sich nun für 1 Monat zu uns gesellt. Also stand diesmal auf dem Plan ihn abzuholen, wir hatten uns am Bahnhof in Ikeburkuru verabredet, so das wir nicht extra bis zum weit außerhalb gelegenen Flughafen fahren mussten. Leider hat das ganze dann auch nicht so geklappt wie wir uns es erhofft hatten, denn es gab da eine kleine Verspätung, so mussten wir 2 Stunden warten, was angesichts der Tatsache das wir beide nun wirklich keine Frühaufsteher sind und uns extra aus dem Bett gequält hatten natürlich eine zusätzliche Herausforderung war. Aber letztendlich hat es dann ja doch geklappt.
Diese Gelegenheit hatten wir auch genutzt um herauszufinden ob man die Automaten der Bahn-Linie dort ein wenig hinters Licht führen kann. Diese geräte sind ja so aufgebaut, das man bevor man zu den Gleisen geht eine Karte löst, die je nach Entfernung des Zielbahnhofs unterschiedlich teuer ausfällt. Dann geht man mit dieser Karte durch durch ein mit Schranken und Bewegungsmeldern versehenen Durchgang. Sollte man keine gültige Karte besitzen gehen die kleinen Schranken (oder vielmehr klappen) zu und mna kommt nicht durch. Beim reingehen wird auf der Karte der Abfahrtsbahnhof nach dem Motto "jetzt bin ich unterwegs" gespeichert, beim rausgehen wird die Karte dann vom Automaten geschluckt. Da wir allerdings in Ikebukuru innerhalb des Gleis bereiches warteten, also garnicht "raus" gingen dachten wir, wir lösen einfach die billigste und verlassen unseren Herkunftsbahnhof einfach wieder an der Rückfahrt, als wären wir garnicht unterwegs gewesen. Aber allem anschein nach sind die Bahnen darauf vorbereitet, vielleicht lag es an der langen Wartezeit, aber das ganze hat nicht wirklich funktioniert. Einfach am Automaten draufzahlen ging auch nicht, so mussten wir mit unserem Problemchen dann zum Informationsschalter. Glücklicherweise hat man uns dort dann aber einfach gehen lassen ohne die Restgebühr zu verlangen. Also hat es dann doch noch irgendwie geklappt ;) Den Tag haben wir dann in Ruhe im Guesthouse verbracht. Für Alex und Michael gabs dann auch gleich ein größeres Zimmer.

Keine Kommentare: