Donnerstag, 5. Juli 2007

2.7.2007 - Treffen mit Doro und Julia in Sinjuku

Heute war um 3 Uhr ein Treffen mit Dorothea und Julia in Shinjuku, Treffpunkt Westausgang, geplant, jedoch erwies sich der Start bereits als schwierig. Mit etwas Verspätung gingen wir in Asagaya los und erfuhren schließlich, dass die Rapid Züge, mit denen wir lediglich 8 Minuten nach Shinjuku brauchen Sonntags nicht fahren. Also mussten wir den nächsten Local nehmen, der normalerweise aber doppelt so lange benötigt. Da wir ohnehin schon 5 Minuten zu spät waren, hätte dies in einer deutlichen Verspätung geendet. Dann viel mir auch noch auf, das wir im falschen Local saßen, der zwar in die richtige Richtung, aber nicht nach Shinjuku fuhr. Also stiegen wir nächste Station aus und stellten zu unserer Erleichterung fest, dass hier die Rapids nach Shinjuku wieder fuhren. So konnten wir doch noch fast pünktlich in Shinjuku erscheinen. Um etwa 5 nach 3 waren wir angekommen, jedoch als wir am Westausgang der JR standen, war von Julia oder Doro keine Spur. nach etwa 7-8 Minütiger Wartezeit stellten wir fest, das es ja noch viele andere Westausgänge gab. Den Westausgang des Bahnhofs, den der Metro, den der Shinjuku-Seibu Line etc. Also teilten wir uns auf und ich ging zum Westausgang des Bahnhofs, wo ich dann auch Dorothea fand. Von Julia fehlte allerdings weiter jede Spur und auch Christoph und Michael konnten sie nicht finden. Nachdem wir noch etwa 30 weitere Minuten alles abgesucht hatten, brachen wir schließlich ohne Julia auf. Später hatte sich dann herausgestellt, das sie bis halb 4 auch alles abgelaufen ist, aber am Westausgang des Bahnhofs irgendwo gewartet hatte. Also haben wir uns irgendwie total übersehen. Zunächst wanderten wir ziellos durch Kabukicho, dem Vergnügungsviertel von Shinjuku. Dort gibt es jede menge Kinos, in denen allerdings immer etwas anderes zu laufen scheint, teilweise richtig alte Klamotten. Schließlich setzen wir uns wieder in ein Café. Dort war die Aussicht auf die Menschenmassen zwar ganz nett, jedoch die Preise leicht erhöht, weshalb wir uns bald weiter aufmachten um etwas Essen zu gehen. Schließlich gingen wir in ein Chinesisches Restaurant. Dort werden jedoch ganz andere Gerichte als bei uns Serviert und es war ein richtiges Restaurant, womit leider auch die Preise einem deutschen Restaurant Konkurrenz machen konnten. Insgesamt war es trotzdem ganz nett und nachdem Doro sich verabschiedet hatte, gingen wir zurück in eine der zahlreichen Spielhallen. Unnötig zu erwähnen, das japanische Spielhallen wesentlich coolere Spiele als bei uns besitzen. Da wäre zum Beispiel ein Spiel zu einer meiner Lieblingsserien "Gundam" erwähnenswert. In der Serie geht es um große Roboter und es gibt auch schon zahlreiche Spiele für PC und Playstation, bei denen man sich mit der Steuerung der Gundams versuchen darf, jedoch verblassen alle angesichts der Möglichkeiten, die einem hier geboten werden. Bei dem einen Spiel setzt man sich in ein Originalgrößen Cockpit und hat einen gewölbten 180° Monitor nach Vorne, also Oben, Unten, Links und Rechts. Auf diesem werden dann Informationen und ein Bild des aktuellen Geschehens abgebildet. Die Bedienung erfolgt dann genau wie in der Serie mit 2 Joysticks, welche gleichzeitig für die Bedienung der Beine und des Oberkörpers und Pedalen verantwortlich sind. Das mussten ich und Michael natürlich sofort austesten. Zunächst mussten wir uns eine Karte besorgen auf der alle unsere Informationen wie Punkte, Name, Team etc. gespeichert werden. Dann konnte es auch schon losgehen. Die Cockpits sind mit den anderen Spielcentern in Japan vernetzt und so kann man ständig mit irgendjemandem spielen. Ich und Michael spielten dann zusammen in einem 4 gegen 4 mit Zeon gegen die böse Erdallianz. Das Erlebnis war schon beeindruckend, man hatte fast das Gefühl wirklich so ein Ding zu steuern. Nachdem wir unsere Karte in den Automaten steckten um unsere Punkte aufzudrucken, erfuhren wir, das wir auch eine neue Waffe für unseren Roboter freigespielt hatten. Genial, hier würden wir nochmal hin dachten wir uns. Im Unteren stockwerk gibt es noch ein weiteres Gundam Spiel, bei dem man an einem großen Bedienpult mit einer Art Rasterkarte sitzt (Wobei es immer etwa 16 pro Spielhalle davon gibt). Dann kann man irgendwie mit bestimmten kleinen Karten, wobei eine Karte z.B. für einen Roboter (Gundam) steht, die man über die Rasterkarte steuert. Das Geschehen wird dann bei jedem Spieler auf einem Monitor übertragen, sowie nochmal auf einem Riesigen Monitor ganz vorne. Es gibt eine Weltkarte und verschiedene Schauplätze und man klinkt sich in das Geschehen ein; Ziel ist es sozusagen die Welt zu erobern und natürlich sind alle Spielcenter wieder miteinander vernetzt, so dass immer etwas los ist. Das ganze sah auch sehr interessant aus, auch wenn wir es leider nicht ausgetestet haben. Mit Christoph habe ich dann noch ein Initial D 4 Rennspiel gespielt, auch mit einer Anime Serie als grundlage. Das hatte auch superviel Spaß gemacht, jedoch wurde es langsam wurde es auch Zeit wieder nach Hause abzudüsen, damit wir noch etwas Arbeiten konnten und so machten wir uns dann auf den Weg.

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