Die Mitarbeiterin die uns am Vortag beraten hatte erkannte uns auch gleich wieder, verwies uns diesmal aber an eine Englisch sprechende Mitarbeiterin. Diese erklärte uns dann alles. Aufgefallen ist uns dabei auch das die Preiserhöhung!! die es ab dem 1.6 gab mit einem schönen roten Aufkleber auf der Packung prangte, fast wie Werbung, als solle man sich darüber freuen nun mehr zahlen zu dürfen ;) Die Freischaltung des Handys sollte allerdings ca 90 Minuten dauern, nach dieser Zeit sollten wir dann nochmal zurück kommen und zahlen, so galt es für diesen Zeitraum erst noch einmal eine andere Beschäftigung zu finden. Aber das ist ja in einer Gegend wie dieser auch nicht sonderlich schwer (Anm 2: SMS bis 192 Zeichen sind kostenlos. Daher schreiben alle Japaner immer SMS im Zug. Das würde sonst ein Vermögen kosten :) .
Doch zuerst machten wir uns noch einmal auf um das Guesthouse "Tiger House" zu finden, das wir schon am Vortag gesucht hatten. Aber wieder ging es erstmal in die falsche Richtung, nach eindringlichem suchen und nichts finden haben wir dann von einer Telefonzelle aus mal angerufen (Ja, diesmal hatten wir die nummer notiert). Doch der Manager konnte natürlich kein Englisch, was die Sache einwenig erschwerte. - Wir möchten uns das Haus mal anschauen, brauchen die genaue Adresse - -Geht nicht, kein Zimmer frei - - aber wir wollen doch nur mal die öffentlichen Räume sehen - - welche Reservierung? - - Wir haben noch keine Reservierung, wollen erstmal gucken... - irgendwie haben wir ganz weit aneinander vorbeigeretet, also sprachen wir einfach mal wieder einen Passanten an und fragten ihn ob er das telefonat nicht für uns weiterführen könne. Und wieder, die Hilfsbereitschaft der Japaner, er tat es tatsächlich, ging an den Hörer und telefonierte mit dem Manager... und tat dies auch wieder eine Ewigkeit ;) Heraus kam dabei aber allerdings nichts, kein Zimmer frei, die angaben im Internet stimmen nicht, keine Adresse bekommen, seltsamer laden. Am Rückweg haben wir es dann tatsächlich noch gefunden (Dank mir - wie ich an dieser Stelle mit dem Hinweis "Hätte er gleich auf mich gehört..." erwähnen muss ;)). Und dann verstanden wir auch warum was der Manager sagen wollte, es gab dort kein Büro vor Ort und die Tür war auch nur mit einem Code zu öffnen. Also Besichtigung unmöglich ;) Adresse hätte er uns trotzdem sagen können... Naja, weiter gehts...
Hunger, Hunger, Hunger war dann auch unser nächster Gedanken, diesmal gings Soba essen, wieder gab es einen Automaten zum bestellen. Der Laden wirkte zwar etwas heruntergekommen, geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut! Wieder zurück hatten wir noch etwas Zeit, die wir dann in dem Kaufhaus verbrachten in dem sich auch die Soft Bank Filiale befindet. Ein Elektronikkaufhaus... mit nur.... ...9 Stockwerken ... Neun... Elektronik...
Wollte dann erstmal zu den Spielekonsolen, mal sehen wieviel hier eigentlich so eine Playstation 3 kostet... Zwischen 260 und 380 Euro war das Ergebniss.
Hunger, Hunger, Hunger war dann auch unser nächster Gedanken, diesmal gings Soba essen, wieder gab es einen Automaten zum bestellen. Der Laden wirkte zwar etwas heruntergekommen, geschmeckt hat es aber trotzdem sehr gut! Wieder zurück hatten wir noch etwas Zeit, die wir dann in dem Kaufhaus verbrachten in dem sich auch die Soft Bank Filiale befindet. Ein Elektronikkaufhaus... mit nur.... ...9 Stockwerken ... Neun... Elektronik...
Wollte dann erstmal zu den Spielekonsolen, mal sehen wieviel hier eigentlich so eine Playstation 3 kostet... Zwischen 260 und 380 Euro war das Ergebniss.
Im selben Stock fanden wir dann auch noch Figuren aus allen möglichen halbwegs bekannten Serien und Filmen die es so gibt, von einer kleinen Ecke mit ein paar Gozilla Figuren, zu einer Schrankseite voller Powerranger, Dragonball etc. Figuren und unmengen an Figuren, in allen größen und Preisklassen zu den Gundam Anime Serien. Unmengen. Dann natürlich noch Figuren einzelner Charaktere.
Schließlich, nachdem wir noch einmal vertröstet wurden, haben wir das Handy nach 2,5h (Die Zeit umzubekommen viel uns nicht schwer!!) bekommen und ganz wie es sich hier in Tokyo gehört hat Alex auch gleich in der U-Bahn damit begonnen damit zu rumzuspielen. Man könnte also sagen er hat sich dieser Kultureigenheit bereitwillig angepasst ;)
(Anm 3. Leider hat das Handy keine Software für Strichcode lesen eingebaut, dabei haben das wohl die Meisten hier :( Hätte vielleicht noch was rumsuchen sollen. Naja jedenfalls hat das Ding mich 30€ gekostet. Sieht ziemlich geil aus das Teil.)

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