Toll ist auch die Hilfsbereitschaft der Japaner, wir hatten so allerhand dumme Fragen und haben einfach die nächst besten Passanten angesprochen und wo wir wohl zuhause mit einer knappen Antwort oder einem „Habe keine Zeit“ abgewimmelt worden wären, wurde hier noch keiner müde uns etwas zu erklären. Beispielsweise hatte Alex versucht an einem öffentlichen Telefon nach Hause zu telefonieren, was sich etwas schwierig erwies da man dort noch eine extra Nummer vor der Länderkennzahl eingeben muss, was wir allerdings bis dahin nicht wussten. Nachdem er also eine Weile am Telefon herumgetippt hatte, sprach er einfach zwei Passantinnen an, die es zwar genauso wenig wussten, aber eifrig mithalfen es herauszufinden. Ja, sie haben sogar für uns bei der Servicehotline angerufen und nachgefragt! So hats dann doch noch geklappt, war zwar keiner zuhause, aber trotz allem ein Erfolgserlebnis ;)
Dann gings wieder in die Metro, das Ausländerviertel Roppongi war es diesmal, und ganz den zahlreichen Warnungen entsprechend wurden wir tatsächlich von mindestens 10 Schwarzen angesprochen die diverse Clubs anpriesen. Und jedesmal wurden wir in ein unnötiges, aber trotzdem irgendwie lustiges Gespräch verwickelt. Alle fragten uns was wir heute vorhaben, und keiner wollte sich damit zufrieden geben das wir uns nur umschauen. In jedem dieser Clubs gabs angeblich nette Mädchen und die abartig hohen Preise wurden mit „But it‘s topless!!“ gerechtfertigt („Freigetränke“ für 90Minuten zu einem Spottpreis von 5000 Yen (knapp 35 Euro)). Naja, irgendwie haben wir uns doch immer wieder rausgeredet, von einfach weiterlaufen bis hin zu schwul haben wir wohl alle Argumente durchprobiert. Irgendwie haben wir es dann in eine schöne kleine Bar im 7. Stock eines Hochhauses geschafft und dort gemütlich etwas getrunken. Denn während sich bei uns die meisten Läden maximal im 1. oder 2. Stock befinden ist es dort gar keine Seltenheit das neben dem großen Plakat eines Clubs der Hinweis steht das er sich im 13. Stock befindet. Dort haben wir dann den Abend auch ausklingen lassen. Auf dem Rückweg haben wir dann auch noch gesehen das hier sogar die Arbeiter an den Baustellen lustige Uniformen tragen, und die Straßenabsperrungen sind so exakt platziert und lassen den Autofahrern soviel Platz, das man als deutscher Autofahrer fast richtig neidisch wird. Autos sind dann auch noch ein Punkt der hier wirklich auffällt, denn hier fahren fast nur Japanische Autos (In der Reihenfolge Toyota, Honda, Mitsubishi) und ansonsten Deutsche (Reihenfolge BMW, BMW ;) Mercedes, VW).Im Guesthouse angekommen gab es dann noch ne erfreuliche Nachricht! Mein Koffer ist da… aber leider nur meiner, der von Alex fehlt natürlich immer noch. Nein Christoph, bloß keine Schadenfreude..hihihi.

2 Kommentare:
deutsu no kyokuban wa nani desuka?
hahah lol habden die euch denn verstanden? aber schon mal lob das die nicht vor euch weggelaufen sind mit einem " no , no, no" -_-
gambatte kudasai!!
weiter so cooler blog
hehe naja ein paar scheinen einfach nicht zu reagieren wenn man sie anspricht... die angst vorm versagen (= gesicht verlieren) ist wohl doch recht groß :D
aber thx
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