Leider hatte keiner von uns an diesem Tag eine Kamera dabei, weshalb die Bilder nachgereicht werden..irgendwann :)Auf dem Weg nach Roppongi stiegen wir in Ginza aus, um uns das Luxusviertel anzuschauen.
Neben der üblichen Gigantomanie gibt es auch jede Menge Seitenstraßen, mit weiteren normalen Geschäften und Restaurants. Da wir aber früh in die Bars gehen wollten, um die Japaner nach der Arbeit beim Saufen zu beobachten, machten wir uns schnell weiter auf nach Roppongi. Unser 2. Tag dort verlief trotz vorheriger Planung wenig erlebnisreich. Trotz aller Bemühungen wie vorherige Auswahl von Zielen sowie das Durchlesen von Erfahrungsberichten unterlief uns ein folgenschwerer Fehler: Wir waren an einem Montag und viel zu Früh dort. Als wir um 8 Uhr in die seit 2 Stunden geöffnete und mitten im Zentrum von Roppongi gelegene Madhouse I Bar gingen, waren wir die EINZIGEN Gäste. Das hatte zwar den Vorteil, das wir die ungeteilte Aufmerksamkeit der 5 Angestellten hatten, jedoch war die Stimmung recht mau. Nach einem Bier suchten wir schleunigst das Weite. Also gingen wir weiter, nicht ohne jedoch an jeder Ecke wieder von irgendwelchen Nappern die uns in ihre Host "Topless" Bars kriegen wollten angesprochen zu werden. Hier konnten wir neue Techniken eroproben, diese schnellstmöglichst loszuwerden. Dadurch haben wir sie schon auf 4000 yen für 90 minuten runtergehandelt, mal schauen was da noch geht ^^. Als wir schließlich vor dem berüchtigtem Gaspanic Club ankamen mussten wir leider feststellen, das dieser bis August geschlossen hat und vor dem Ersatzclub tummelten sich 4 Mitarbeiter, von Publikum keine Spur. Also zogen wir weiter nach Shibuya. Da es keine direkte Verbindung zwischen Shibuya und Roppongi gab, und diese auf der Karte recht nah beinander Lagen, beschlossen wir, eine Station weiter, bis Ebisu, zu fahren und von dort aus zu Fuß zu laufen. Dies dauerte letztendlich aber mindestens genau so lange...
Nachdem wir uns zur Shibuya Kreuzung durchgefragt hatten, bot sich uns ein beeindruckendes Bild (bekannt aus Lost in Translation). Shibuya Crossing ist die Größte der Welt; zusätzlich zu den normalen Überwegen gibt es hier noch einen 5. quer über die Kreuzung. Und dieser wird dringend benötigt, denn jede Ampelphase überquerten mehrere hundert Menschen die Kreuzung (Und wir waren nichtmal zur Hauptverkehrszeit da). Um die Kreuzung herum gibt es viele sehr hohe Gebäude, mit riesigen Monitoren, Plakaten und Leuchtreklamen. Das vorherrschende Thema war das baldige Anlaufen des Films 300, dessen Trailer die ganze Zeit über auf 2 Bildschirmen lief. Um das ganze besser überblicken zu können, machten wir uns auf in den am anderen Ende der Kreuzung gelegenem Starbucks, von dessen 2. Stock aus man eine perfekte Sicht auf die Kreuzung hat. Ich bestellte mir einen Weiße-Schokolade-Kakao für 380 yen (glaubich) und genoss die Aussicht. Interessant ist auch, das neben den 2 Angestellten hinter der Theke, nocheinmal 3 davor standen und den Kunden in der Warteschlange die Karte reichten, die Bestellung aufschrieben und weiterreichten, und anschließend das Getränk brachten. DAS ist Service.

2 Kommentare:
mensch alex, kauf dir ma ne cam..wenn du schon so viel unterwegs bist, wirste ja auch bestimmt an nem fotoshop vorbeikommen...wär ich doch als fotograf mitgekommen;)
hehe :) ja ab morgen is wieder ne kamera dabei
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