Wir waren zwar am Vortag schon einmal im Meiji Schrein, allerdings hatten wir den See dort nicht gesehen und von den Cosplayern waren auch nur ganz wenige zu sehen. Also beschlossen wir unseren Sonntagsausflug auch dort zu beginnen. Zudem wollten wir uns heute mit Julia treffen, denn sie ist zur Zeit ebenfalls in Tokyo und macht ein Praktikum. Wir hatten ausgemacht uns auf der Brücke zum Park zu treffen, jener Ort an dem sich auch die ganzen Cosplayer und Gothic Anhänger versammeln und ihre Kostüme zur schau stellen. Und von dort aus ging es dann auch gleich nochmal in Richtung Schrein. Wie schon am Vortag wurden wir auch hier wieder von Studenten abgefangen, diesmal waren es nur 3, ging also genau auf, und wieder führten sie uns bereitwillig durch den Schrein. Allerdings schienen sie weniger zu Wissen als ihre Vorgänger wodurch wir gezwungen waren alle Hand fragen zu Stellen um die Konversation zu beleben ;) War aber auch diesmal eine ganz nette Führung. Diesmal waren es alles Studenten Naturwissenschaftlicher Fächer, die ebenfalls einem Englisch Club angehörten und sich auf diese Weise ihre Kenntnisse zu verbessern erhofften. Am Eingang zum See bereich, der leider eintritt kostete, trennten sich dann allerdings unsere Wege und wir gingen zu dritt weiter. Aber wir werden wohl demnächst mal weiter nach solchen Studenten ausschau halten, denn es ist einerseits eine ganz nette Gelegenheit etwas über den jeweiligen Ort zu erfahren, andererseits auch um sich zu Unterhalten und ein paar Japaner kennenzulernen. Mal schauen wo wir noch so ein paar finden.
Der See war auch ganz schön, in ihm schwammen gleich mehrere kleine Schildkröten die ohne Scheu auf den Besuchersteg zupaddelten und ihre Köpfe weit nach oben streckten um die vielen Leute dort zu betrachten. Wahrscheinlich erhofften sie sich allerdings hauptsächlich was zu essen, von mir wurden sie allerdings nur fotographiert.
Im Anschluss daran ging es dann nach Akiharaba zu dem netten Sushi Restaurant das wir die Woche zuvor dort gefunden hatten, und aßen dort ein kleinwenig. Einer der Angestellten erkannte uns dort dann auch gleich wieder, er konnte recht gut Englisch und sogar einwenig Deutsch "Dankeschön" und solche Kleinigkeiten eben, was er uns auch immer wieder stolz präsentierte. Das Sushi dort ist wirklich lecker und die Preise ja auch ganz ok, wahrscheinlich wird es uns dort also noch öfter hin verschlagen.
Nach dem Essen führte Julia uns noch nach Ginza, sie war ja schon öfter in Tokyo und machte uns darauf aufmerksam das Sonntags dort die ganze Straße für Autos gesperrt sei und nur für Fußgänger offen. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind dann auch gleich dorthin gefahren und wie erwartet war es wirklich ein netter Anblick, eine rießige breite Straße, voll mit Fußgängern und ohne Autos. Nach einem kurzen Abstecher in ein Elektronik Kaufhaus ging es dann wieder nach Hause wo wir den Tag dann auch ausklingen ließen.
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Montag, 18. Juni 2007
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