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Montag, 18. Juni 2007

17.06.2007 - Meiji 2, Akiharaba 3, Ginza 3: Das Treffen mit Julia - Christoph

Wir waren zwar am Vortag schon einmal im Meiji Schrein, allerdings hatten wir den See dort nicht gesehen und von den Cosplayern waren auch nur ganz wenige zu sehen. Also beschlossen wir unseren Sonntagsausflug auch dort zu beginnen. Zudem wollten wir uns heute mit Julia treffen, denn sie ist zur Zeit ebenfalls in Tokyo und macht ein Praktikum. Wir hatten ausgemacht uns auf der Brücke zum Park zu treffen, jener Ort an dem sich auch die ganzen Cosplayer und Gothic Anhänger versammeln und ihre Kostüme zur schau stellen. Und von dort aus ging es dann auch gleich nochmal in Richtung Schrein. Wie schon am Vortag wurden wir auch hier wieder von Studenten abgefangen, diesmal waren es nur 3, ging also genau auf, und wieder führten sie uns bereitwillig durch den Schrein. Allerdings schienen sie weniger zu Wissen als ihre Vorgänger wodurch wir gezwungen waren alle Hand fragen zu Stellen um die Konversation zu beleben ;) War aber auch diesmal eine ganz nette Führung. Diesmal waren es alles Studenten Naturwissenschaftlicher Fächer, die ebenfalls einem Englisch Club angehörten und sich auf diese Weise ihre Kenntnisse zu verbessern erhofften. Am Eingang zum See bereich, der leider eintritt kostete, trennten sich dann allerdings unsere Wege und wir gingen zu dritt weiter. Aber wir werden wohl demnächst mal weiter nach solchen Studenten ausschau halten, denn es ist einerseits eine ganz nette Gelegenheit etwas über den jeweiligen Ort zu erfahren, andererseits auch um sich zu Unterhalten und ein paar Japaner kennenzulernen. Mal schauen wo wir noch so ein paar finden.
Der See war auch ganz schön, in ihm schwammen gleich mehrere kleine Schildkröten die ohne Scheu auf den Besuchersteg zupaddelten und ihre Köpfe weit nach oben streckten um die vielen Leute dort zu betrachten. Wahrscheinlich erhofften sie sich allerdings hauptsächlich was zu essen, von mir wurden sie allerdings nur fotographiert.

Im Anschluss daran ging es dann nach Akiharaba zu dem netten Sushi Restaurant das wir die Woche zuvor dort gefunden hatten, und aßen dort ein kleinwenig. Einer der Angestellten erkannte uns dort dann auch gleich wieder, er konnte recht gut Englisch und sogar einwenig Deutsch "Dankeschön" und solche Kleinigkeiten eben, was er uns auch immer wieder stolz präsentierte. Das Sushi dort ist wirklich lecker und die Preise ja auch ganz ok, wahrscheinlich wird es uns dort also noch öfter hin verschlagen.

Nach dem Essen führte Julia uns noch nach Ginza, sie war ja schon öfter in Tokyo und machte uns darauf aufmerksam das Sonntags dort die ganze Straße für Autos gesperrt sei und nur für Fußgänger offen. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und sind dann auch gleich dorthin gefahren und wie erwartet war es wirklich ein netter Anblick, eine rießige breite Straße, voll mit Fußgängern und ohne Autos. Nach einem kurzen Abstecher in ein Elektronik Kaufhaus ging es dann wieder nach Hause wo wir den Tag dann auch ausklingen ließen.

Mittwoch, 6. Juni 2007

6.6.2007 - Shibuya 2, Ginza 2, Ueno-Koen - Alexander

So heute waren wir nocheinmal in Shibuya und Ginza um die versprochenen Fotos nachzureichen.
Wir haben uns auch nocheinmal in den Starbucks gesetzt. Nicht zuletzt auch um uns nochmal von den unzähligen Angestellten bedienen zu lassen.


















Shibuya Crossing vom Bahnhof aus


















Von der anderen Seite aus

















Hier die Kreuzung bei Grün (vom Starbucks aus). Wenn hier Grün wird, spielt es keine Rolle wo die Markierungen auf der Straße sind. Einfach irgendwo rüber.

















Kurios: 2 ältere Damen beim Spielen mit dem Handy. Die haben das Ding nicht aus der Hand genommen (im Starbucks).


















Anschließend gingen wir weiter nach Ueno, um einen der größten Parks in Tokyo zu besichtigen. Auf dem Weg trafen wir mal wieder einige Uniformierte Bauarbeiter; diesesmal haben wir auch ein Foto gemacht. Es ist echt unglaublich, wieviele Leute es hier gibt, die Jobs verrichten die in Deutschland schon vor Jahrzehnten wegrationalisiert wurden. Und eigentlich sind diese gar nicht mal so unnütz. Zumindest sehen sie immer wahnsinnig beschäftigt aus, und dabei haben sie trotzdem immer Zeit auf meine Fragen zu antworten, wie ich denn nach Punkt X komme. Sowas sollte man in Deutschland auch wieder einführen. Als 1 € Job oder so, den Leuten noch eine Uniform geben und sie werden ihren Job sicher lieben.





Die Teilchen sahen nach Pudding aus, daher hatte ich lange überlegt mir eines zu kaufen (was wohl der Grund für das Foto ist), aber mich dann doch dagegen entschieden. Zu riskant. Nachdem ich einen Grünen Tee am Automaten gezogen hatte, der nach Kaffe schmeckte, bin ich vorsichtig geworden (Vorher hatte ich einen mit Schokoladengeschmack, der war gut) :)


Naja irgendwann sind wir dann auch tatsächlich angekommen und mussten erstmal Treppen steigen; der Park liegt irgendwie auf einer Anhöhe. Leider war es auch ziemlich heiß und so wurde das ganze schon eine Art Sportübung, dafür war dann die Aussicht gut.








Das letzt Bild ist von einer Säule vor dem NHK Gebäude (Nationaler Fernsehsender), bekannt aus diversen Fotomontagen :)


Auf dem Rückweg durften wir dann auch die Überfüllten Bahnen samt Einweisern, die beim Einsteigen helfen kennenlernen. Aber zum Glück nur als Zuschauer. Denn wir haben einfach auf die nächste Bahn gewartet, das war uns die 15 Min wert. Unglaublich wie die Türen noch zugegangen sind...